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Attributionsmodelle

LeadJourney bietet First-Click- und Last-Click-Attribution. Erfahre, was jedes Modell macht, wann du es nutzt und wie du in deinen Reports umschaltest – samt Attributionsfenster und Datums-Einstellung, die die Zahlen prägen.

Die meisten Leads berühren mehr als einen Kanal, bevor sie konvertieren – sie klicken eine Google-Anzeige, kommen ein paar Tage später über eine Meta-Anzeige zurück und kaufen dann. Attribution ist die Regel, die entscheidet, welche dieser Berührungen die Gutschrift für die Conversion bekommt. LeadJourney bietet aktuell zwei Modelle: Last Click und First Click.

Kurz gesagt

Wähle Last Click, um dem letzten Kanal die Gutschrift zu geben, den ein Lead vor der Conversion geklickt hat, oder First Click für den ersten, der ihn gebracht hat. Das ist eine Report-Einstellung – beim Umschalten werden deine Zahlen sofort neu berechnet, die zugrunde liegenden Daten ändern sich nie. Last Click ist die Standardauswahl.

Wo du es findest

Das Attributionsmodell ist eine Einstellung auf Report-Ebene, kein workspaceweiter Schalter – du kannst dieselben Daten also durch verschiedene Modelle betrachten, ohne dauerhaft etwas zu verändern.

Öffne einen beliebigen Report – Traffic, Campaigns, Affiliates, Ad Creatives oder den Report Builder – oder das Lead Overview und nutze das Dropdown Attribution in der Toolbar (neben Zeitraum und Filtern). Wähle Last Click oder First Click, und jede Kennzahl im Report – Leads, Umsatz, Kosten pro Lead, ROAS – wird sofort für dieses Modell neu berechnet.

Eine Ansicht, keine Änderung

Das Umschalten des Modells ändert nur, wie die Gutschrift zugeordnet wird – in genau diesem Report. Deine Klicks und Conversions bleiben exakt so, wie sie erfasst wurden. Du kannst beliebig oft hin- und herwechseln, ohne die Daten zu beeinflussen.

Die zwei Modelle

Last Click

Die volle Gutschrift geht an die letzte Quelle, die der Lead vor der Conversion geklickt hat.

  • Warum nutzen – es zeigt, welcher Kanal die Conversion direkt ausgelöst hat. Außerdem entspricht es dem Standard-Attributionsmodell von Meta, Google Ads und den meisten Werbeplattformen, sodass deine LeadJourney-Zahlen zu den Dashboards passen, die du bereits kennst.
  • Wann nutzen – beim Optimieren von Bottom-of-Funnel-Kampagnen oder wenn du beurteilen willst, was Nutzer im letzten Schritt tatsächlich konvertiert.
  • Beispiel – ein Nutzer sieht am 1. Mai eine Google-Anzeige, am 5. Mai eine Meta-Anzeige und konvertiert am 6. Mai → Meta erhält 100 % der Gutschrift.

Last Click ist standardmäßig ausgewählt, weil es die häufigste Frage beantwortet – „Was hat diesen Verkauf abgeschlossen?" – und deine Reports mit den Werbeplattformen vergleichbar hält.

First Click

Die volle Gutschrift geht an die erste Quelle, die der Lead je geklickt hat.

  • Warum nutzen – es zeigt, welche Kanäle Journeys starten und Discovery vorantreiben – die also die Arbeit leisten, neue Menschen zu bringen, selbst wenn ein anderer Kanal den Abschluss macht.
  • Wann nutzen – Investitionsentscheidungen am Top-of-Funnel, Analyse der Markenbekanntheit oder das Messen der Wirkung einer neuen Traffic-Quelle.
  • Beispiel – derselbe Nutzer (Google-Anzeige 1. Mai, Meta-Anzeige 5. Mai, Conversion 6. Mai) → Google erhält 100 % der Gutschrift.

First Click vs. Last Click auf einen Blick

First ClickLast Click
Schreibt gutDem ersten geklickten KanalDem letzten Kanal vor der Conversion
Beantwortet„Was hat den Lead eingeführt?"„Was hat den Lead abgeschlossen?"
Am besten fürDiscovery, Markenbekanntheit, neue KanäleConversion, Bottom-of-Funnel, Abschluss
Passt zu WerbeplattformenNeinJa – der Meta-/Google-Standard
Gleiche Journey (Google → Meta → Conversion)Google 100 %Meta 100 %

Gleiche Journey, andere Geschichte

Lass denselben Zeitraum zweimal laufen – einmal je Modell – und vergleiche. Sieht ein Kanal bei First Click stark aus, bei Last Click aber schwach, ist er ein Türöffner: super darin, Leads zu bringen, aber selten die letzte Berührung. Umgekehrt ist es ein Abschließer. Beides zu sehen ist der Weg, einen Kanal nicht über- oder unterfinanziert zu lassen.

Zwei Einstellungen, die die Zahlen mitprägen

Direkt neben dem Attributionsmodell gibt es in der Report-Toolbar zwei weitere Regler. Sie ändern nicht, welcher Klick die Gutschrift bekommt – sondern welche Conversions zählen und auf welchem Datum sie landen.

  • Attributionsfenster – wie lange nach dem Klick eine Conversion ihm noch zugeordnet werden darf. Die Optionen reichen von 1 Tag bis 180 Tage, dazu Lifetime (Standard – jede Conversion, die je mit dem ursprünglichen Klick verknüpft wurde). 28 Tage entspricht dem Standard von Meta, falls du damit abgleichst.
  • Attributionsdatum – auf welchem Tag eine Conversion gezählt wird. Click Date (Standard) zählt sie am Tag des Anzeigenklicks – so berichten Meta und Google. Conversion Date zählt sie am Tag, an dem der Abschluss tatsächlich passiert ist, was zu Vertriebs- und Finanz-Reporting passt.

Warum deine Zahlen von Meta oder Google abweichen können

Wenn LeadJourney und deine Werbeplattform sich widersprechen, liegt es meist an einer dieser drei Einstellungen. Die Plattformen nutzen standardmäßig Last Click, ein kürzeres Fenster (oft 7 oder 28 Tage) und Click Date. Gleiche diese drei an, und die Zahlen rücken deutlich näher zusammen.

Beide Klicks für jeden einzelnen Lead sehen

Du musst dich nicht auf ein Modell festlegen, um einen Lead zu prüfen. Öffne einen Lead im Lead Overview und gehe auf den Tab Attribution – dort stehen eine Karte First Click Attribution und eine Last Click Attribution nebeneinander, jeweils mit Kanal, Kampagne, Ad Set, Ad und Gerät hinter dieser Berührung. So siehst du am schnellsten den vollständigen Weg eines Leads vom Erstkontakt bis zur Conversion.

Häufige Fragen

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