Schließt LeadJourney Bots vom Tracking aus?
Wie LeadJourney Bots, Crawler und internen Traffic aus deinen Reports heraushält – und wie du bestimmte IPs oder User-Agent-Strings selbst blockierst.
Kurze Antwort: ja. Der meiste Bot- und Crawler-Traffic wird schon gar nicht erst zu einem getrackten Lead – einfach dadurch, wie LeadJourney zuordnet. Und für alles, was doch durchrutscht, sowie für dein eigenes Team und deine Tools, gibt es eine Blacklist, über die du nach IP-Adresse, IP-Bereich oder User-Agent-String filterst.
Kurz gesagt
LeadJourney zählt einen Lead erst, wenn ein echter Anzeigen-Klick (mit Click-ID) zu einer echten Formular-Übermittlung führt – generische Bots, die nur deine Seiten crawlen, werden also selten zu zugeordneten Leads. Für den Rest gehst du zu Einstellungen → Blacklist → IPs / User Agents und filterst Bots und internen Traffic heraus.
Warum die meisten Bots gar nicht in deinen Reports landen
LeadJourney zählt nicht einfach Seitenaufrufe – es verfolgt eine Journey vom Anzeigen-Klick über den Lead bis zum Umsatz. Dieses Modell filtert von allein viel Rauschen heraus:
- Kein Klick, keine Kampagne. Die Zuordnung beginnt mit einem echten Anzeigen-Klick, der eine LeadJourney-Click-ID trägt. Crawler und Scraper rufen deine Seiten direkt auf, ohne getaggten Anzeigen-Link – es gibt also keine Click-ID und nichts, dem man sie zuordnen könnte.
- Ein Seitenaufruf ist kein Lead. Ein Besuch wird erst zum Lead, wenn jemand eines deiner Formulare mit echten Daten abschickt. Ein Bot, der eine Seite lädt und wieder geht, überschreitet diese Grenze nie.
Der Müll, der die reinen Klickzahlen auf den Anzeigen-Plattformen aufbläht, wird in LeadJourney also größtenteils nicht zu Leads oder Umsatz.
Bots herausfiltern, die doch durchkommen
Manch ein Traffic ist aggressiver – Bots, die Formulare abschicken, Referrer fälschen oder deine Seite von einer Rechenzentrums-IP aus bombardieren. Und du willst auch deine eigenen Besuche aus den Zahlen heraushalten: dein Büro, deine Agentur, dein VPN, Uptime-Monitore und Testläufe. Genau dafür ist die Blacklist da.
Geh zu Einstellungen → Blacklist. Alles, was du dort hinzufügst, wird über alle Reports und Lead-Daten hinweg ignoriert. Der Tab, den du für Bots am häufigsten brauchst, ist IPs / User Agents:
- Blockiere einen User-Agent-String, um einen bekannten Bot oder Scraper auszufiltern
(z. B. einen String mit
bot,crawleroderMozilla/5.0 ...). - Blockiere eine IP-Adresse oder einen IP-Bereich, um eine Rechenzentrums-IP oder Quelle auszusperren, die Müll-Traffic erzeugt.
- Schließe deine eigene IP, dein VPN oder Monitoring-Tools aus, damit interne Besuche deine Statistik nicht aufblähen.
So fügst du einen Eintrag hinzu
- Öffne Einstellungen → Blacklist und wähle den Tab IPs / User Agents.
- Trage die IP-Adresse, den IP-Bereich oder den User-Agent-String ein, den du blockieren willst.
- Füge eine optionale Notiz hinzu, damit dein Team weiß, warum der Eintrag da ist (z. B. „Büro-IP", „Monitoring-Bot").
- Speichern. Der Eintrag wird danach über deine Reports und Lead-Daten hinweg ignoriert.
Auch Müll-Leads abfangen
Die Blacklist ist nicht nur für Bots. Andere Tabs lassen dich spammige Referrer-Domains
blockieren, falsche oder Wettbewerber-Anmeldungen nach E-Mail / E-Mail-Domain
ausschließen (mit Wildcards wie *.competitor.com, selbst wenn Leads per Webhook
reinkommen), bestimmte Entry-URLs sowie ganze Kampagnen (z. B. Recruiting- oder
Brand-Kampagnen), die du nicht in deinen KPIs haben willst.
Prüfen, was tatsächlich getrackt wird
Bist du dir nicht sicher, ob ein Besucher ein Bot oder ein echter Lead war, zeigen dir die Logs die Roh-Events, sobald sie reinkommen – Click-ID, Channel, Kampagne und Conversion hinter jedem einzelnen. Das ist der schnellste Weg, Muster zu erkennen, die sich zum Blacklisten lohnen.
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